
"vertraut-fremd"
Bilder und Skulpturen von Klaus Lambacher
12.1. - 22.2.2025
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Die Ausstellung zeigt Gesichter und Köpfe, die aus dem Unbewussten kommen, vielleicht sogar Archetypen. Zeichnungen und Malerei präsentieren nicht real existierende Personen, sprechen aber doch scheinbar Vertrautes an und bleiben andererseits eigenartig fremd.
Der Vöhringer Künstler hat eine innovative Technik entwickelt, für die er CD-Scheiben bei 600 Grad zum Schmelzen zu bringen. Sie entfalten dabei eine ganz eigene, neue Farbwelt, die seinen Büsten eine phantastische Aura gibt.
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Klaus Lambacher wird zu den Öffnungszeiten freitags und samstags in der Galerie künstlerisch arbeiten und steht dabei auch für Gespräche zur Verfügung.
Vernissage mit einem Künstlergespräch zwischen Klaus Lambacher, Reinhard Köhler und dem Publikum​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​
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"Justitias Augen"
Großformatige Kohlezeichnungen von Dietmar Herzog
2.3. - 29.3.2025
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Was hat Goethes Schreibtisch mit Venedig, die weiße Weste von H. Göring mit den sieben Tugenden oder der zerbombte Reichstag mit einem Teddybären zu tun?
Herzogs Kohlezeichnungen gehen auf zwei Zeichenprojekte zurück. Das erste hat einen biografischen Hintergrund. Der Künstler stellte sich die Frage, welche Orte, Künstler, Kunstwerke, welche Literatur und geschichtlichen Begebenheiten ihn in den letzten Jahrzehnten beschäftigten.
In Dietmar Herzogs zweitem Zeichenprojekt stehen Allegorien im Mittelpunkt - die sieben Tugenden, die Todsünden und die Tierkreiszeichen. Sein Anliegen ist es, das eigene Weltbild immer wieder zu ordnen, um Vernunft und Einsicht Raum zu geben. Die Allegorien, also Personifikationen, Verkörperungen in menschlicher Gestalt, dienen ihm dabei.
An den Donnerstagen ist der Künstler persönlich anwesend.
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Geöffnet jeweils Do/Fr 17 - 20 Uhr und Sa 15 - 18 Uhr
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Vernissage: So., 12.1. um 17 Uhr mit einer Einführung des Künstlers
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"Korallenmensch"
International Mail Art zu einem ungewöhnlichen Thema
6.4. - 26.4.2025
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Kaum zu glauben, aber wahr: Die Welt der Korallen hat viel mit der Welt der Menschen zu tun. Entwicklung und Gefährdung ihres Lebensraums spielen sich ähnlich und mit ähnlich weitreichenden Konsequenzen ab, die u.a. von der Molekularwissenschaftlerin Judith Klein-Seetharaman erforscht werden. Zusammen mit ihrer Mutter, der Kölner Künstlerin Clementine Klein, organisierte sie einen internationalen Mail-Art-Wettbewerb. 124 Künstler*innen aus der ganzen Welt beteiligten sich mit äußerst vielfältigen Werken im Postkartenformat.
Die Ausstellung zeigt die meisten dieser Arbeiten.
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Zur Vernissage gibt es eine Stimmperformance von Manuela Delhey.
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"Schuldturm"
Rauminstallation, Malerei, Gießharzobjekte
27.4. - 31.5.2025
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Die Kölner Künstlerin zeigt ihre Installation „Schuldturm – Die letzten Bilder des Geldes“, die aus 13 Gießharzplatten besteht, die sich sowohl als mittiger Turm darstellen als auch als „Grund- und Boden-Parzellen“ in der Ebene ausdehnen. Außerdem sind weitere Gießharzobjekte zu sehen sowie großformatige Malerei.
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Geöffnet jeweils Do/Fr 17 - 20 Uhr und Sa 15 - 18 Uhr
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Vernissage: So., 27.4. um 17 Uhr mit einem Künstlergespräch
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"Schöne Aussichten"
Freie Künstlergruppe Ulm/Neu-Ulm
15.6. - 5.7.2025
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Künstler*innen der Freien Künstlergruppe Ulm/Neu-Ulm zeigen eine breite Palette von Arbeiten zu diesem ambivalenten Thema. Sind die Aussichten wirklich schön, ist das also ernst und wörtlich gemeint? Geht es um den Blick auf eine schöne Landschaft oder in eine schöne Zukunft? Oder steckt hinter dem Ausstellungstitel eine ironische Grundhaltung, die das Gegenteil meint, nämlich dass die Aussichten auf die Zukunft oder auf das, was wir sehen, alles andere als schön sind? Die große Bandbreite der Exponate und die erkennbar unterschiedlichen Positionen der Künstler regen den Betrachter dazu an, sich der Thematik aus verschiedenen Sichtweisen zu nähern und sich auf vielschichtige Interpretationsmöglichkeiten einzulassen.
Teilnehmende Künstler*innen:
Monika Böhme
Jürgen Cornelius Ernst
Peter Gramming
Sonja Hatzelmann
Reinhard Köhler
Klaus Lambacher
Klaus Mader
Karin Peduto
Marlis Schabacker-Bock
Rainer Steinemann
Marita Tobner
Tina Wegscheider
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Geöffnet jeweils Do/Fr 17 - 20 Uhr und Sa 15 - 18 Uhr
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Vernissage: So., 15.6. um 17 Uhr
Einführung: Reinhard Köhler
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"Sensaria"
Neue Malerei aus Budapest
13.7. - 2.8.2025
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Der nach der Malergilde von Venedig „Sensaria“ benannte Verein Budapester Künstler pflegt seit letztem Jahr eine Partnerschaft mit der Freien Künstlergruppe Ulm / Neu-Ulm. In der Ausstellung zeigt die Künstlergruppe figurative / gegenständliche Malerei aus der ungarischen Hauptstadt. Die Gemälde in klassischen Maltechniken könnte man teils als neokonservativ bezeichnen. Andere rekurieren mitunter auf die klassische Moderne oder sind vom Surrealismus beeinflusst.
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A Velencei FestÅ‘k CéhérÅ‘l elnevezett Budapesti KépzÅ‘művészek Egyesülete tavaly óta partnerkapcsolatban áll az Ulm / Neu-Ulm Szabad Művészek Csoportjával. A kiállításon a Sensaria művészcsoport a magyar fÅ‘város figurális festményeit mutatja be. A klasszikus festészeti technikákkal készült festmények nagy részben konzervatívnak mondhatók de néha a klasszikus modernizmusból is merítenek, valamint a szürrealizmus eszköztára is megjelenik képeiken.
Ausstellende Künstler:
Krisztián Horváth
Dénes Kelemen
Lehel Kovács
Dániel Lászlo
Tamás Lõrincz
Ábel Szabó
Dávid Utcai
Markus Wilke
Geöffnet jeweils Do/Fr 17 - 20 Uhr und Sa 15 - 18 Uhr
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Vernissage: So., 13.7. um 17 Uhr
Es sprechen:
Peter Langer (Donauakademie) und
Marlis Schabacker-Bock (Freie Künstlergruppe Ulm/Neu-Ulm
Musikalische Umrahmung:
Manawa
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"Kunstforum Vöhringen"
​13.8. - 6.9.2025
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Im Kunstforum Vöhringen e. V. haben sich sowohl Kunstschaffende als auch Kunstliebhaber und -begeisterte zusammengeschlossen, die Mitglieder stammen nicht nur aus der Illerstadt, sondern aus ganz Süddeutschland.
Seit 17 Jahren zeigen sie Ausstellungen im dortigen Kulturzentrum Wolfgang-Eychmüller-Haus, gestalten aber auch einen Kunstpfad im Kreismustergarten des Landkreises Neu-Ulm. Jetzt zeigen sie ihre Arbeiten auch in Ulm.
Ausstellende Künstler*innen:
Helga Dangel
Jörg Höb
Karin Holitschke
Gabriele Reh-Höb
Eva Rommel
Su Steck
Dominik Stelzner
Astrid Wekemann
Geöffnet jeweils Do/Fr 17 - 20 Uhr und Sa 15 - 18 Uhr
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Vernissage: So., 10.8. um 17 Uhr​
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Einführung: Gabriele Reh-Höb
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"Nie wieder Krieg! Die Waffen nieder!"
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14.9. - 18.10.2025
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Pazifistische Künstler*innen stellen aus:
Myrah Adams (Neu-Ulm)
Edgar Braig (Münsingen)
Pit Kinzer (Marktrettenbach)
Reinhard Köhler (Ulm)
Walter Rockenbauch (Heidenheim)
Manfred Schwellies (Hamburg)
Niemand hat die Idee des Pazifismus knapper und präziser umrissen als die österreichische Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner mit ihrem Romantitel „Die Waffen nieder!“. Das ist mehr als der Appell zur Beendigung von Kriegshandlungen. Das heißt auch: Krieg darf kein legitimes Mittel der Politik sein. Die Waffen nieder! bedeutet schließlich Abrüstung in den Köpfen und Entwicklung einer Kultur des Friedens.
Sechs Künstler*innen haben sich zusammengeschlossen, um aufzumucken. Sie wenden sich als bekennende Pazifisten gegen jeden Krieg auf der Welt und gegen Rüstungswahnsinn und Kriegstreiberei (verharmlost als „Kriegstüchtigkeit“). Diese Künstler*innen zeigen Haltung und treten für Frieden ein, indem sie jede Form von Gewalt ablehnen, auch wenn ein Staat angegriffen wird. Ihr Zielt ist es, die Menschen für Gewaltfreiheit und Menschenrechte zu sensibilisieren.
Sie setzen auf die Kraft, den Einfluss und die Energie der Kunst. Damit stehen sie in bester Tradition und guter Gesellschaft bekannter Künstler*innen wie Konstantin Wecker oder Käthe Kollwitz, der weltberühmten Künstlerin, die bereits 1924 das ikonische Plakat „Nie wieder Krieg!“ gestaltet hat.
Die Zukunft gehört dem Pazifismus, denn mit Krieg gibt es keine Zukunft der Menschheit.
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Geöffnet jeweils Do/Fr 17 - 20 Uhr und Sa 15 - 18 Uhr
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Vernissage: So., 14.9. um 17 Uhr​​
Einführung: Lothar Heusohn + Reinhard Köhler
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"Über das allmähliche Verschwinden"
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26.10. - 29.11.2025
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(Das Foto zeigt eine Arbeit von Eric Rüffler)
Eine Kunstausstellung über eine allgemein bekannte und dann doch sehr unbekannte Welt: Demenz. 85 Künstler*innen aus ganz Deutschland setzten sich mit dem Thema auseinander und reichten Arbeiten zu dieser besonderen Schau ein. Sie helfen damit, ein gesellschaftliches Klima zu schaffen, das demente Menschen ganz selbstverständlich in ihre Mitte nimmt.
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– Ein weiterer Teil der Ausstellung ist im Projektraum Neue Straße 8 zu sehen.
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Geöffnet: Do/Fr 17-20 Uhr und Sa 15-18 Uhr
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Vernissage: So, 26.10. um 17 Uhr
Einführung: Pia Schmücker
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Unter Veranstaltungen gibt es Informationen zu 5 Veranstaltungen im Rahmenprogramm der Ausstellung.
Teilnehmende Künstler*innen:
Myrah Adams (Neu-Ulm)
Marion Albrecht (Erlangen)
Ilona Maria Amann (Pettendorf)
Doris Autenrieth (München)
Axel Becker (Weil der Stadt)
Rudi Beutinger (Bempflingen)
Gerrit Boer (Berlin)
Monika Böhme (Neu-Ulm)
Franka Boltz (Münster)
Tanja Braun (Erkheim)
Oleg Breininger (Swisttal)
Julija Burdack (Karbach)
Ursula Busch (Ulm)
Jacqueline Christiansen (Ammersbek)
Luzia-Maria Derks (Münster)
Ursula Donn (Stuttgart)
Ute Drescher (Isny)
Melissa Eils (Sindelfingen)
Claudia Emrich (Tübingen)
Karin Engelbrecht (Landau)
Klaus Fezer (Zerbst)
Dirk Gaydoul (Weiterstadt)
Susanne Geister (Berlin)
Brigitte Hallmann-Friers (Dortmund)
Nozomi Hasegawa (Braunschweig)
Sabine Hausner (Berching)
Ulrich Heemann (Melle)
Angie Heinze (Lichtenwald)
HüTo (Isny)
Alban Janson (München)
Gerald Jauß (Kornwestheim)
Wladimir Kalistratow (Dortmund)
Carmen Kirkpatrick-Russ (Ottobeuren)
Reinhard Köhler (Ulm)
Maike Kretzer (Hamburg)
Alexandra Kürtz (Bonn)
Klaus Lambacher (Vöhringen)
Elke Lennartz (Hildesheim)
Anna-Sophie Lewerenz (Kiel)
Michael List (Neukirch)
Sandra Ludwig (Karlsruhe)
Ruth Mairgünther (München)
Karl-Heinz Mauermann (Essen)
Monika Meinold (Warstein)
Charlott Meisel (Halle)
Hans-Gerhard Meyer (Hamburg)
Nouralrabee Mohammad (Potsdam)
H. Morgenstern / S. Büchner (Berlin)
Anna Mrzyglod (Düsseldorf)
Dietmar Paetzold (Köln)
Renate Reiner (Ulm)
Walter Rockenbauch (Heidenheim)
Kerstin Römhild (Lohr am Main)
Sophie Ruf (Darmstadt)
Erik Rüffler (Lübeck)
Waleria Sadkow (Kassel)
Atieh Salari (Worms)
Elena Schmidt (Hildrizhausen)
Elena Schoch (Ulm)
Anja Schreurs (Walldorf)
Ralph Schulz (Waldshut-Tiengen)
Oliver Schwarz (Biberach an der Riss)
Christof Söller (Stuttgart)
G. Staiger / R. Beutinger (Waldenbuch)
Kerstin Stöckler (Altshausen)
Gabriele Stolz (München)
Karin Stumpf (Am Mellensee)
Kerstin Svensson (Winsen)
Sibylle Tiedemann (Neu-Ulm)
Christian Trzaska (Lemgo)
Petra von Breitenbach (Wiesbaden)
Anke Vrijs (Eckbolsheim / Frankreich)
Frauke Wagener (Haan)
Kerstin Weßlau (Michendorf)
Manfred Wintermann (Lingen)
Kerstin Woyke Pereira (Sonnenstein)
Zweiimdruck (Sankt Augustein)​
Wir danken für die Unterstützung:
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"Wenn du etwas siehst, bist du blind"
​7.12.2025 - 10.1.2026
Neu Licht- und Rauminstallationen von Reinhard Köhler
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Vor einem Jahr zeigte der Künstler seine Installation "Dichtung ist stets ein Akt des Friedens" zum ersten Mal im Kunstraum West Ulm. Pablo Neruda formulierte einst diese Hoffnung, vertrauend auf die Kraft und Macht der Poesie. Indes scheint sich die Welt in eine andere Richtung zu entwickeln.
Reinhard Köhler zeigt in dieser Ausstellung zu Weihnachten die genannte Installation, die sich mit mehreren brandneuen ähnlichen Installationen zu einem Licht-Raum-Environment erweitert, das durchaus als Beitrag zum Fest des Friedens gesehen werden kann, auch wenn die äußeren Umstände die Raumatmosphäre eintrüben.
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